Über Go to Rio

GotoRio  ist die etwas andere Reiseseite im Internet. Sie steht für subjektive Eindrücke und Erlebnisse, und wir, die Autoren, stehen mit unserem Namen zu dem, was wir schreiben. Reisen, Restaurantbesuche, Shoppingtouren sind selbst bezahlt - denn wir sind nicht käuflich.

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Warum heisst gotorio Go to Rio? Weil wir über alle Orte schreiben - außer Rio.

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Montag
Jun042007

Son Brull: viel Design, mir zu fein

Es gibt Leute, die lieben dieses Hotel: Das Son Brull in der Nähe von Pollenca auf Mallorca. Wirklich toll durchgestylt. Freunde von uns waren kürzlich da und komplett begeistert.

sonbrull.jpgAuch über die kreative Küche. Wir haben noch nie dort gewohnt, es uns aber angeguckt. Und ich find die Lage so: naja. Kein Meerblick. Gut - dafür eine schöne Aussicht in die Hügellandschaft. Aber da ist diese Strasse, die bei Tripadvisor immer mal wieder diskutiert wird. Wenn der Wind aus der falschen Richtung kommt, dann ist der Geräuschpegel irgendwie lästig. Fanden wir jedenfalls. Ein Aussenpool (gehörte, glaub ich zum Spa-Bereich) hatte ausserdem Rost- bzw. Gebrauchsspuren. Fand ich jetzt nicht so ansprechend. Und dann, im Wettervergleich: Pfingsten schien bei uns im Südwesten die Sonne. Und über Pollenca hingen Wolken. Aber das kann auch an diesen Freunden von uns liegen: Die bringen den Regen überall mit hin. Haben es sogar mal geschafft, 14 Grad Kälte nach Südafrika einzuschleusen. Im Februar. Im Sommer. Wo sich in Kapstadt normalerweise alle untern Sonnenschirm verkriechen.

Montag
Jun042007

Kultur auf Mallorca

Mallorca hat mehr zu bieten als Ballermann-Tourismus. Das hat sich inzwischen herumgesprochen. Obwohl ich Pfingsten im Flugzeug echt erstaunt war, wieviel Fussballvereine, Kegelclubs, Junggesellenabschieds-Truppen unterwegs waren…

Eines der weniger bekannten Gesichter der Insel ist die Museumslandschaft. Denn irgendwo muss man ja hin mit dem vielen Geld - in diesem Fall die Balearen-Regierung. Mallorca ist reich geworden. Vor allem durch den Tourismus. Und das Geld wird in ambitionierte Projekte gesteckt. So unter anderem in ein Museum, das in die Stadtfestung von Palma hineingebaut worden ist: das Es Baluard. Zeitgenössische Kunst in umwerfender Architektur. Tolle Aussicht auf den Hafen von Palma. Wer sich den Museumsbesuch sparen will, trinkt einen Kaffee oder ein Glas Wein in einem der beiden schicken Restaurants, die zum Museumskomplex gehören. Unbedingt sehenswert!

Auch lohnenswert, um mit den eigenen Vorurteilen aufzuräumen, ist das Museum der Fundacio Pilar i Joan Miro. Miro hat auf Mallorca gelebt und gearbeitet. Und künstlerisch ein viel grösseres Spektrum als die inflationär auf Poster, T-Shirts und Tassen gedruckten Striche, Punkte, Halbmonde in rot-schwarz-gelb-grün. Neben der Ausstellung kann das Atelier (auch von innen) und das Wohnhaus (nur von aussen) besichtigt werden. Lässt sich übrigens gut mit einem Abstecher ins Hotel Maricel verbinden. Liegt in unmittelbarer Nachbarschaft (siehe Beitrag ‘Ausgerechnet Mallorca’).

Schöne Wechselausstellungen gibts - quasi im Vorbeigehen - in der ehemaligen Seehandelsbörse ‘Sa Llotja’, am Passeig Sagrera. Katalanische Gotik, inzwischen eine Kathedrale der Kunst!  

Montag
Jun042007

Ausgerechnet Mallorca

Ja, ich gehöre dazu. Zu den Leuten, die immer wieder nach Mallorca fliegen. Langes Wochenende, kurzer Urlaub, Regen in Düsseldorf: ab auf die Insel. Zu jeder Jahreszeit. Und da ich das schon seit 10 Jahren mache, kenn ich mich ein klein bisschen aus.

Da wäre zunächst das Wetter: Im Winter eigentlich immer besser als bei uns (keine Kunst, das geb ich zu!). Besonders schön im Februar, wenn die Mandelbäume blühen. Achtung im November: Da kann es ziemlich stark regnen. Und wenn es regnet auf Mallorca, dann heisst das REGEN. Ich erinnere mich an ein Mittagessen im Clubhaus vom Golfclub in Camp de Mar (nein, solche Clubhäuser sind NICHT mein bevorzugter Aufenthaltsort, aber dazu mehr in einem anderen Beitrag). Wie gesagt: Camp de Mar im November, Clubhaus vom Golfplatz des Dorint Hotels, das da noch ziemlich neu war. Und das Wasser lief die Wände runter (im Gastraum), sooooooo hats geregnet. 

Rein regional ist das Wetter übrigens im Südwesten am besten. Was ein Grund dafür ist, dass wir zwar schon vieles ausprobiert haben an Unterkünften: Ferienwohnungen, Fincas, Hotels in verschiedenen Ecken der Insel, aber dann doch immer wieder hier landen: Im Punta Negra Resort. Nah an Puerto Portals, schön zum dicke Boote gucken.

Alexa.jpg

Mein Liebling: Die Alexa. Möcht ich mal chartern.

Lage vom Hotel auch sonst sehr gut, weil nah zu Palma (30 Minuten). Nachteil: wenig Strand, nur eine klitzekleine Badebucht. Gleich nebenan übrigens seit einigen Jahren das Hotel Mardavall. Ein Stern mehr. Aber überhaupt nicht mein Fall. Gehört seit neuestem zur St. Regis-Gruppe. Kein direkter Strandzugang - Gelände eingezäunt, ein Durchgang zu einem Badesteg. Grosse Poolanlage innen und aussen soll über dieses Manko hinwegtrösten.

Noch ein Hotel in der Nähe, das ich auch nicht wirklich empfehlen würde: Das Maricel.  Es ist zugegebenermassen wunderschön. Innen wie aussen. Einen Blick zu riskieren und einen Drink zu nehmen lohnt auf jeden Fall. Genauso wie ein Lunch auf der Terrasse des zugehörigen Restaurants Senzone. Küchenchef Juan Portillo ist auf der Insel kein Unbekannter und zaubert köstliche Kleinigkeiten. Warum ich das Hotel trotzdem nicht mag: Das Personal trägt die Nase ziemlich weit oben und die Preise sind gesalzen. Unser Versuch, dort ein Fest auszurichten, wurde von der sogenannten Marketingleiterin mit soviel Auflagen belegt, dass wir am Ende dankend abgelehnt haben. Dann doch lieber wieder ins:

H10 Punta Negra Resort

Ctra. d’Andraitx, km. 12
E-07181 - Costa d´En Blanes (Mallorca)
T: (34) 971 68 07 62
F: (34) 971 68 39 19
h10.puntanegra@h10.es
Montag
Jun042007

Sehnsuchtsorte: heute Sansibar

Wer kennt solche Orte nicht: Sehnsuchtsorte. Länder, Städte, Plätze, Gegenden, in denen man noch nie war. Von denen man träumen kann, die ein Versprechen im Namen tragen. Einer dieser Orte ist Sansibar. Und ich meine jetzt nicht die Sansibar auf Sylt (auf die kommen wir zwar auch noch zu sprechen…), sondern die Inselgruppe Zanzibar vor der Ostküste Afrikas.

Ich war noch nie da. Obwohl ich es seit 25 Jahren vor habe! Denn genauso lange ist es her, dass wir in der Schule ‘Sansibar oder der letzte Grund’ gelesen haben. Das Buch von Alfred Andersch spielt nicht in Afrika. Sansibar kommt praktisch gar nicht vor; ist nur der fiktive Fluchtpunkt eines Schiffsjungen. 

Damals, im langweiligen Deutschunterricht, da hab ich mir ausgemalt, wie weit es wohl weg ist und wie es wohl sein könnte, dieses ferne, geheimnisvolle Sansibar.

Ich fahre bestimmt irgendwann hin! Und bin für Hinweise dankbar. So wie die von einer Freundin, die mir was voraus hat: Sie war da! Ihre Erfahrungen im Kommentar!

Sonntag
Jun032007

Capitol Satay, Melakka, Malaysia

Nach einer ausgedehnten Trischa-Fahrt (die Fahrräder auf denen man in einem Aufbau zu zweit mitfahren kann. Nix Rikscha, Trischa!) durch Melakka, einem historischen Städtchen im Süden Malaysias finden wir an einer der ganz offensichtlich nicht für Touristen aufgehübschten Ecken das „Capitol Satay“. Als wir an diesem Eckladen vorbeikommen fragen wir uns kurz, was das sein könne. Ein kleiner Raum mit Aluminiumtischen in deren Mitte Löcher sind. Ein Kühlregal an der Wand, von einem Vorhang verschlossen. Eine karibisch anmutende Bemalung an der Kopfseite. Gasflaschen unter den Löchern in den Tischen. Zwei Ladies, die mit großen Metalleimern Richtung Tischlöcher gehen. Wir gucken genauer. Ein Satay-Restaurant. Macht in einer halben Stunde auf. Klasse. Darauf warten wir.

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Hinter dem Vorhang der Kühltheke verbergen sich jede Menge Satay-Spieße, Hühnchen, Gambas, Fisch, Rindfleisch. Außerdem Salat, Kopchoi, Undefinierbares, Unmengen. Die Spieße nimmt man sich von Tabletts, Fischbällchen und weitere Leckereien liegen auf verschiedenfarbigen Tellern. Wie beim Sushi-Circle hat jeder Teller einen unterschiedlichen Wert. Das Loch in der Tischmitte wird mit einem Metalleimer voll brodelnder Erdnuss-Sauce gestopft. Und fertig ist das Satay-Fondue. Spieße eintauchen, abwarten, essen. Unglaublich lecker. Unbedingt ausprobieren.

Capitol Satay
Celup, 41, Lorong Bukit Cina
Melakka