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Über Go to Rio

GotoRio  ist die etwas andere Reiseseite im Internet. Sie steht für subjektive Eindrücke und Erlebnisse, und wir, die Autoren, stehen mit unserem Namen zu dem, was wir schreiben. Reisen, Restaurantbesuche, Shoppingtouren sind selbst bezahlt - denn wir sind nicht käuflich.

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Warum heisst gotorio Go to Rio? Weil wir über alle Orte schreiben - außer Rio.

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Mittwoch
Apr252007

Tisch am Tafelberg - oder Erbse für Erbse

Heute krieg ich Besuch von Freunden aus Kapstadt. Was mich daran erinnert wie nett unsere Weihnachtsferien dort waren. und dass ich unbedingt noch aufschreiben muss, wie supertoll das Manna Epicure ist, ein Restaurant auf der Kloof Street. Hat nur tagsüber auf. bis 6.

Ambiente: Alles weiss, sehr clean. Essen sehr light, sehr frisch. irgendwie alles sehr ästhetisch. sehr eklektisch. sehr elektrisch. Auch die Gäste. Vor allem die Models, die hier eine einzige, vorher sorgsam abgezählte grasgrüne Zuckererbsenschote auslutschen - Erbse für Erbse für Erbse für Erbse. 5 maximal. Man könnte die Hülle mitessen. Aber das wären ja zu viele Kalorien! Anschliessend halten sie sich die Rippenbögen und das, was früher mal dazwischen war und was man Magen nennen würde, wenn sie denn noch einen hätten, der diese Bezeichnung verdient. Und dann sagen sie oooooh, wie satttttt sie sind!

Und dann nippen sie an Ihrem Tee und lachen glockenhell, die Laufstegschönheiten. Und sehen so toll dabei aus, dass man für einen erbsenkurzen Moment beschliesst ab morgen auch auf die Zuckerschotendiät umzusteigen.

Und die Männer? Die sind alle BEGEISTERT! Lachen alle mit den dünnen Damen um die Wette. Und hau’n sich ein Steak rein. und halten sich den Bauch. so gehts halt auch.

Manna Epicure

151 Kloof Street

Cape Town

Fon 21 426 24 13

7/7

 

 

Mittwoch
Apr252007

Flick fummelt

Manchmal muss man gar nicht weit weg fahren, um etwas zu erleben. Manchmal ist es sogar besser, man bleibt daheim. Bzw. in der Heimatstadt! in Düsseldorf! z.B. am vergangenen Freitag. Ausstellungseröffnung im Museum Kunstpalast von Kunst zu sammeln  und Dinner zu Ehren von Fotograf Mario Testino, der zeitgleich mit ‘Out of Fashion’ im NRW-Forum geehrt wurde. Auch wenn er dort in erster Linie ‘alte Schinken’ vorzeigt, wie eine Kennerin nörgelte, bewies er bei der anschliessenden Party im Monkeys West, dass er selbst noch frisch und funky ist.

Testosterino riss sich das Hemd auf und stürmte noch während des Nachtischs die Tanzfläche. Ausserdem gesichtet: Mick Flick wild fummelnd mit einer Kunstbuchverlegerin. Name: fängt mit T an. hört so ähnlich wie Asche auf. Hat mir ein Freund erzählt. Ich war ja in Wien. Und hab mir Promis auf Hochglanzfotos angeguckt. nämlich hier. auch schön. aber live isses lustiger.

Mittwoch
Apr252007

Gruezi aus der Schwyz!

Ich habe eine sehr liebe Freundin. Und die hat ein ‘Fling-Thing’ eine ernste Beziehung mit einem prominenten Schweizer, dessen Namen wir hier aus Diskretionsgründen nicht nennen wollen (Bestechungen nicht unter einer Tafel Lind&Sprüngli-Schokolade werden gelegentlich angenommen). Er heisst in Anlehnung an den Film ‘Die Züricher Verlobung’ mit Liselotte Pulver - die älteren von uns werden sich an ihn erinnern - mit Spitznamen ‘Herr Uri’, wie das Kanton mit drei Buchstaben. Niemand hat ihn je gesehen. Und so hab ich mich neulich selbst auf die Suche nach ihm gemacht und bin nach Zürich geflogen. Dort habe ich viele Hinweise auf seine Existenz gefunden. In einem Cafe am Limmat zum Beispiel eine grosse Kugel Mövenpick-Pistazien-Eis. Aber er selbst ist nicht aufgetaucht. Um mich von dem Mysterium abzulenken, bin ich abends ins Theater gegangen und möchte wirklich JEDEM, der noch nicht im Schauspielhaus Zürich gewesen ist; wärmstens ans Herz legen, hinzufahren, solange Matthias Hartmann noch Intendant ist. Ein inspiriertes Ensemble mit grosser Spielfreude, ein Publikum, das mit dem Herzen dabei ist. Kulturgenuss pur. (In diesem Fall war es ‘Gott des Gemetzels’ - eingeladen auch zum Theatertreffen in Berlin .

Günstige Tickets bei Air Berlin. Was den Zusatznutzen hat, dass man bei der Ankunft in Zürich mit der Flughafenbahn zum Hauptterminal fahren darf. Ein schöner Spass weil es die Schweizer verstehen, mit Schweizer Klischees zu spielen: Auf Videoleinwänden im Tunnel sausen unter Glockengeläut und Gejodel Alpengipfel an einem vorbei. Das Schönste aber ist die Begegnung mit Heeeeeiiiiiiiidiiiiiieee.

Übernachtunsgtipp: Romantikhotel Florhof im Limmat-Viertel. Mit sehr gutem Restaurant (Achtung: Öffnungszeiten für unsere Verhältnisse etwas merkwürdig. vorher checken).

5/7

Mittwoch
Apr252007

Schnitzel Teil II

Das leckerste Schnitzel der jüngsten Vergangenheit hab ich übrigens auf Mallorca gegessen. Im Vienna in C’as Concos. Inhaber Rainer, geschätzte um-die-60, gefühlte fühl-mich-wie-40-forever-young-Fraktion hat in dem Dorf im Südosten ein besonders bei der Mallorca-Clique vom Typ ‘Hamburger Hügel’ einen Hit gelandet. Brechend voll, ohne Reservierung (fast) keine Chance. Prädikat wertvoll weil Rainers gesammelte Werke an der Wand (darunter Kippenberger).

Promidichte: hoch. An Ostern z.B. Herbert Knaup mit Cowboyhut (würde tippen: schwere Midlife-Crisis), Axel und Judith (Betzler) Milberg mit dem gesamten Friends & Family-Clan. Vor der Tür ketterauchen: Strombergs Chef. Name vergessen.

Wer das alles nicht braucht und noch besser essen will, geht einmal um die Ecke ins ‘Kote’. Baskische Küche mit Pfiff, toller Innenhof. Die Wirtin hat Witz und Biss und manchen Schwank zu erzählen. z.B. über Gäste, die bei Ihr ‘duschen’ wollten, weil das Lokal früher ein Hippie-Treff war, wo Pärchen zum Apero ein Handtuch mitbrachten, um sich den Sand vom 10 Kilometer entfernten Es Trenc-Strand endlich abzuwaschen und sich bei der Gelegenheit mal so richtig einzuseifen….

Mittwoch
Apr252007

Schnitzl Fritzl

Hiess eine Kneipe, die ich vor 15 Jahren mitten in Neuseeland bei einer Rucksackrundreise gefunden habe. Typisches Einwandererding von einem Österreicher mit den leckersten Riesenschnitzellappen der Welt. Keine Ahnung, ob es ihn noch gibt. Aber eigentlich, finde ich, könnte dieser Mann mal zurückkommen in sein Heimatland, um den Schnitzelmarkt aufzumischen. Ich hasse Touristen-Ausnepp-Läden wie Plachutta und Figlmüller. Und trotzdem werden sie einem von Einheimischen immer als die ultimativen Wiener Schnitzelstationen empfohlen. Vielleicht hat hier mal einen nen Schnitzeltipp?