Über Go to Rio

GotoRio  ist die etwas andere Reiseseite im Internet. Sie steht für subjektive Eindrücke und Erlebnisse, und wir, die Autoren, stehen mit unserem Namen zu dem, was wir schreiben. Reisen, Restaurantbesuche, Shoppingtouren sind selbst bezahlt - denn wir sind nicht käuflich.

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Warum heisst gotorio Go to Rio? Weil wir über alle Orte schreiben - außer Rio.

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Entries in Austin (4)

Montag
Apr222019

Völlerei & Leberschmerz auf der Prowein und der SXSW

Jedes Frühjahr ist Düsseldorf… nun ja… hackestramm. Erst kommt der Karneval, klar. Dann aber gastiert die Prowein in der Stadt, eine der wichtigsten Weinmessen der Welt.

In diesen Tagen Restaurantreservierungen zu bekommen, ist praktisch unmöglich. Die Wein-Community trinkt zwar schon tagsüber in den Messehallen, möchte aber am Abend gepflegt essen gehen.


Um die Prowein ranken sich viele Legenden – und viele sind war. Zum Beispiel, dass schon das erste Einatmen in einer der Hallen, den Besucher umhaut: Es ist einfach verdammt viel Wein in der Luft.

Dieses Erlebnis haben aber nur Profis. Denn an Prowein-Karten zu kommen ist sauschwer. Deshalb freuen wir uns, euch in unserem Food-Podcast Völlerei & Leberschmerz mitnehmen zu können auf die Prowein. Und dort treffen wir:

  • Laura Seufert: Die 27-jährige (oben im Bild) krempelt das Weingut Seufert ihres Vaters um. 
  • Eva Raps: Die ehemalige Chefin des VDP hat sich mit 50 den Traum vom eigenen Weingut erfüllt – dem Weingut Kaufmann.
  • Nils Lackner: Der Mitgründer des Weinladens Concept Rieslingerklärt, was ein Händler den Tag über auf der ProWein so tut
  • Petra Spahmer-Rieter: Die Chemikerin hat den Gin mit dem ungewöhnlichsten Namen der ProWein entworfen: Schrödingers Katzen.

Anschließend geht es nach Austin und zu den Food-Trends des Digitalfestivals SXSW. Außerdem habe ich dort Sonya Coté getroffen, die mit ihrem Restaurant Eden East ein Sinnbild für den Wandel der Stadt ist. Und dieser Wandel bedroht ihr kleines Idyll.

Foto: Richard Gutjahr

Abonnieren könnt ihr Völlerei & Leberschmerz in jeder gängigen Podcast-App, auf iTunes, Soundcloud und Spotify. Und die aktuelle Ausgabe könnt ihr hier auch direkt hören:

Donnerstag
Apr112013

New York, London, Düsseldorf - Städte erlaufen

Der Wind kommt frisch von Richtung Liberty Island. Noch schafft er es, das Aroma der Abgase zurückzudrängen Richtung East River, langsam verfangen sie sich in den Schluchten von Manhattan. Wir laufen an einem frühen, grauen Frühjahrsmorgen an der Uferpromenade des Hudson entlang.

Dabei sind wir nicht die einzigen Menschen, mutmaßlich aber die einzigen Touristen. Die kommen eher selten hierher, erst recht so früh. Dabei verpassen sie echtes New Yorker Leben: Hier joggt sich der Investmentbanker die Kraft für gewagte Deals an, hier macht sich die Werberin fit für kreative Nachtschichten. Eine Gruppe im Studentenalter errichtet winzige Tore auf der Kunstrasenfläche, später werden hier Kleinkinder zur Fußballschule auf der Kunstrasenfläche gehen, während ein paar Schritte weiter ein Personal Trainer mit seinem Kunden Tai-Chi einübt.

All dies ist nicht spektakulär oder außergewöhnlich - es ist New Yorker Alltag. Diesen Alltag, über den sich der Besucher gemeinhin keine Gedanken macht, kennenzulernen ist eine der Lebensbereicherungen, die wir dank unseres Marathon-Trainings erfahren haben.

Denn wer sich entscheidet, an einem langen Lauf teilzunehmen, der darf keine Ausreden mehr gelten lassen: Er muss laufen. Die Vorstellungen des leichten Gepäcks bei Wochenendtrip hat sich dann erledigt: Die Laufkleidung mach den Koffer nicht so fürchterlich viel schwerer - aber die Schuhe sind halt sperrig (spätestens wenn man, wie ich, Sportschuhgröße 14 braucht). 

Als Entschädigung warten neue Blicke auf scheinbar bestens bekannt Städte.So wie die Hudson-Promenade, die für New York eine Art Strand-Resort ohne Sand geworden ist, mit aufwendigen Spielplätzen, jenem Riesen-Golf-Abschlagsort aus “Harry und Sally” und Kunstrasenflächen, die mal von Kinder-Fußballern, dann von Boule-Rentnern genutzt werden. Oder im Central Park die Dame, die ihre Rammler ausführt:

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Donnerstag
Jun022011

Food truckin all Mittagspause long

Samtzart zergeht die aufgefaserte Rinderbrust auf der Zunge, der rauchig-tomatige Geschmack der Sauce mit einem Hauch Limone wird gedämpft und aufgesogen von einem weichen, ganz leicht aromatischen Bissen Brot. Wer einfach seinen Magen füllen möchte, für den ist der “Barbacoa Style Brisket Slider” eine leckere vier Dollar teure Mahlzeit. Doch wer genauer reinspüren möchte in den Geschmack, der findet eben jene hausgemachten, in Koriander eingelegten Zwiebeln und eine mit Limonen angereicherte Crème.

Nicht anders der “WD Pig Slider”. Slider ist eine Art texanischer Burger. Doch weil der Staat des einen Sterns sich seiner Liebe zum Barbeque rühmt, wird die Hack-Scheibe ersetzt durch lange und sanft geköcheltes Fleisch in Sauce, das in das nicht ganz aufgeschnittene Brötchen geschoben wird. 

Im Fall des “WD Pig” ist es Schweineschulter, die in Pecan-Kaffee, einer nussigen, texanischen Bohne, mariniert wurde. Dazu eine texanische Barbeque-Sauce, die sich von den Gegenstücken in der Mississippi-Gegend durch weniger Rauch und mehr Tomate unterscheidet. Verfeinert wurde sie mit texanischem Pinot Noir. Und weil der Cowboy an sich es auch scharf macht, wird noch mit Jalapeno gewürzter Krautsalat hinzugefügt. Ach, komm, der hausgemachte Kartoffelsalat geht auch noch als Beilage.

Das ist so großartig, dass wir die Augen schließen - und für einen Moment vergessen, wo wir stehen. Mitten in Austin, Texas, nämlich. Auf einem trostlosen Parkplatz, umgeben von architektonisch belanglosen Hochhäusern.  

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Freitag
Mrz182011

"Habitat Suites" - Austins SXSW nightmare hotel

Updated on Samstag, März 19, 2011 by Registered CommenterGotorio

Unusual times need unusual tools. Normally this blog is in German. But as I just had the worst travel experience in my whole life, it only seems adequate to write this in the language the people involved understand.

I touched the envelope and new immediately, there’s something wrong. It was 1.30 in the morning and I was in the small anteroom of the “Habitat Suites” in Austin, Texas. I was annoyed, exhausted and tired. My only wish: to get in bed soon. But feeling the envelope I knew my night would become much longer.

12 hours before I touched down in Chicago O’Hare. On the day the immigration in wide parts of the US had a computer problem. So it took more than an hour to get through - I missed my flight to Austin. 

The only alternative United Airlines could offer me was the number one spot on the waiting list for the last connection to the city of SXSW, the huge interactive conference plus music festival plus film festival. Around 4 pm I called my hotel, the “Habitat Suites”, to ask them if they have a 24 hour reception. They don’t. But taht shouldn’t be a problem, I was told. After 11pm there would be an envelope with my name on it in the anteroom. In it I would find the key to my suite. The guy telling me that obviously saw my booking, because he new I would stay for 7 nights. 

I got on the United flight to Austin - but this one left late because there was no crew. In Austin the limousine I had ordered didn’t show up. Above you see the taxi line. Hey, it’s SXSW and Austin is bursting with people. 

The taxi rolled to the entrance of the “Habitat Suites”. As soon as I got in, the driver left. And I opened the envelope with my name on it. In there was a photo copyied letter to “Thomas K.” (obvously there wasn’t even time write down my whole name): 

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