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Über Go to Rio

GotoRio  ist die etwas andere Reiseseite im Internet. Sie steht für subjektive Eindrücke und Erlebnisse, und wir, die Autoren, stehen mit unserem Namen zu dem, was wir schreiben. Reisen, Restaurantbesuche, Shoppingtouren sind selbst bezahlt - denn wir sind nicht käuflich.

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Warum heisst gotorio Go to Rio? Weil wir über alle Orte schreiben - außer Rio.

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Entries in Guide Michelin (3)

Mittwoch
Nov212012

Ein Blick hinter die Kulissen der Michelin-Wertung

Tim Raue hat endlich seinen verdienten, zweiten Michelin-Stern erhalten. Auch wir waren ja bei unserem Besuch in diesem Sommer schwerstens begeistert.

Das sehr lesenswerte Gourmet-Blog Sternefresser hat Raue deshalb zum Interview getroffen und ihm interessante Details aus der Welt des Guide Michelin entlockt. Sechs mal war der in einem Jahr in Berlin und den Testern gefielen vor allem die zu präsenten Aromen nicht. Raue stellte sich um - und holte den zweiten Stern.

Das gesamte, schauenswerte Interview hier:

 

 

Donnerstag
Jan192012

Das Ende des gedruckten Guide Michelin?

Am vergangenen Wochenende erschütterte eine Meldung Frankreich, die in Deutschland gar nicht groß Widerhall fand. Eine Kulturinstitution, ein Gigant, ein Titan, ein Denkmal des guten Essens beugt sich vielleicht bald dem digitalen Wandel:

der Guide Michelin.

Das rote Buch mit den teuren Sternen soll eventuell künftig zumindest in Frankreich nur noch online erscheinen. Das Drucken lohnt sich wohl schlicht nicht mehr, laut “Le Monde” ist die Auflage von 400.000 vor zehn Jahren auf gerade mal 107.000 Exemplare gestürzt. Es gibt einen Bericht über eine Veranstaltung des Verlags, in dem solch ein Vorgehen besprochen wurde.

So richtig wundern kann der tiefe Fall natürlich nicht. Zwar ist der Michelin mit seiner Sterne-Bewertung noch immer der weltweit wichtigste Gradmesser. Doch ist in den vergangenen Jahren auch die Kritik lauter geworden an seinen Bewertungsmaßstäben. Da war die Sterne-Flut für Tokio, hinter der mancher nur den Versuch vermutete, den frisch auf den japanischen Markt kommenden Michelin zu vermarkten. Oder der fehlende dritte Stern für das Kopenhagener “Noma”, das von vielen als das beste, wichtigste und einflussreichste Restaurant der Welt gesehen wird. Nur erscheint in Skandinavien halt kein Guide Michelin. Und deshalb, so die Verschwörungstheorie, ist dem Michelin nicht gelegen an der Bejubelung einer Lokalität dort. 

Gleichzeitig reisen wir mehr umher als früher. Und so entdeckt mancher, dass es für bestimmte Regionen bessere Wegbegleiter gibt als den Michelin. Der ist ja eigentlich mal durch den Reifenhersteller für Autofahrer erdacht worden, die eher ungeplant umher reisen oder sich mit einer bestimmten Region nicht intensiv beschäftigt haben. Heute aber planen viele Menschen ihren Urlaub um Restaurants herum - und die müssen ja möglichst frühzeitig gebucht werden. Wir erinnern uns da gerne noch an das 95malige tippen der Wahlwiederholung beim Versuch, einen Tisch in der “French Laundry” zu bekommen.

Schließlich gibt es insgesamt heute mehr gute Restaurants als früher. Nur noch in wenigen Gegenden stößt der Reisende auf die Gastwirtschaft “Zum Schmutzigen Löffel”, die so gar nicht zu ertragen ist. Wer sicher gehen will findet schließlich noch Helfer, die es vor zehn Jahren noch nicht gegeben hat, zum Beispiel Yelp. 

Es sind also schwere Zeiten für den Guide Michelin - so wie für viele gedruckte Medien. Bemerkenswert aber ist: Der Michelin will den digitalen Wandel anscheinend sehr konsequent durchziehen.

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Samstag
Feb122011

"Schorn": Anflug auf die Sterne

Im März 2008 landeten wir hier bei Gotorio einen schönen Kaffeesatzleserei-Treffer. Nach unserem Besuch im Düsseldorfer “Tafelspitz 1876” schrieben wir:

“Es ist das wohl nächste Restaurant in der NRW-Hauptstadt, dass auf Sterne hoffen darf.”

Das fanden dann auch die Michelin-Tester: Schon bei der nächsten Ehrungsvergabe bekam das “Tafelspitz” seinen Stern - und verdient ihn bis heute. 

Nun wagen wir es nochmal. Denn in Düsseldorf existiert seit dem Herbst 2009 ein Restaurant, über das im vergangenen Jahr mit steigender Tendenz gemunkelt wurde, es biete eine exzellente Küche zu sehr angenehmen Preisen. Es liegt nahe der Bilker Kirche in einer Straße, die bisher vor allem für ihren holländischen Imbiss “Leo’s Grill” bekannt war.

Sein Name: “Schorn”. Und wir meinen: Bis zum ersten Stern ist es nicht mehr weit.

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