Über Go to Rio

GotoRio  ist die etwas andere Reiseseite im Internet. Sie steht für subjektive Eindrücke und Erlebnisse, und wir, die Autoren, stehen mit unserem Namen zu dem, was wir schreiben. Reisen, Restaurantbesuche, Shoppingtouren sind selbst bezahlt - denn wir sind nicht käuflich.

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Donnerstag
Jun022011

Food truckin all Mittagspause long

Samtzart zergeht die aufgefaserte Rinderbrust auf der Zunge, der rauchig-tomatige Geschmack der Sauce mit einem Hauch Limone wird gedämpft und aufgesogen von einem weichen, ganz leicht aromatischen Bissen Brot. Wer einfach seinen Magen füllen möchte, für den ist der “Barbacoa Style Brisket Slider” eine leckere vier Dollar teure Mahlzeit. Doch wer genauer reinspüren möchte in den Geschmack, der findet eben jene hausgemachten, in Koriander eingelegten Zwiebeln und eine mit Limonen angereicherte Crème.

Nicht anders der “WD Pig Slider”. Slider ist eine Art texanischer Burger. Doch weil der Staat des einen Sterns sich seiner Liebe zum Barbeque rühmt, wird die Hack-Scheibe ersetzt durch lange und sanft geköcheltes Fleisch in Sauce, das in das nicht ganz aufgeschnittene Brötchen geschoben wird. 

Im Fall des “WD Pig” ist es Schweineschulter, die in Pecan-Kaffee, einer nussigen, texanischen Bohne, mariniert wurde. Dazu eine texanische Barbeque-Sauce, die sich von den Gegenstücken in der Mississippi-Gegend durch weniger Rauch und mehr Tomate unterscheidet. Verfeinert wurde sie mit texanischem Pinot Noir. Und weil der Cowboy an sich es auch scharf macht, wird noch mit Jalapeno gewürzter Krautsalat hinzugefügt. Ach, komm, der hausgemachte Kartoffelsalat geht auch noch als Beilage.

Das ist so großartig, dass wir die Augen schließen - und für einen Moment vergessen, wo wir stehen. Mitten in Austin, Texas, nämlich. Auf einem trostlosen Parkplatz, umgeben von architektonisch belanglosen Hochhäusern.  

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Sonntag
Aug222010

Die Königin der Würste: "Curry Queen" in Hamburg-Eppendorf

Ich kann nicht behaupten, zu denjenigen zu gehören, die sich gerne an eine Wurstbude stellen um sich eine Currywurst zu “ziehen”, wie man bei mir zu Hause im Ruhrgebiet sagte. Fettige Wurst in klebriger Sauce mit noch fettigeren Pommes, die mit mindestens 1.000 Kalorien auf die Hüfte wandert, gegessen in fettig riechender Bude, die zum Duschen zwingt - das ist nicht so mein Ding. 

Und auch die Rennaissance der profanen Buden, die im Düsseldorfer Hafen mit dem “Curry” eingeleitet wurde, einem “Currywurst-Restaurant”, für das der damals mit Stern gekrönte Robert Hülsmann (‘Roberts Bistro”) die Currysauce kreierte, kann mich bis heute nicht begeistern. Auch wenn das ganze mit handgestifteten Pommes und hausgemachtem Krautsalat an Tischen mit Teller und Besteck serviert wird. Selbst die – hey, wir sind schließlich in Düsseldorf – höchst exklusive Variante, die Sie bitte zu Schampus essen, mit Blattgold belegte Wurst, ist doch eher spinnert als kulinarischer Genuss. Gold gehört an den Finger oder Arm. Punkt.

Bei unserem letzten Hamburg-Wochendene, das kulinarisch verschiedene Premieren bereit hielt, aber hat es mich erwischt. In der “Curry Queen”, die ganz unbescheiden, ja und zu recht: “World’s finest Currywurst” verspricht.

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