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Über Go to Rio

GotoRio  ist die etwas andere Reiseseite im Internet. Sie steht für subjektive Eindrücke und Erlebnisse, und wir, die Autoren, stehen mit unserem Namen zu dem, was wir schreiben. Reisen, Restaurantbesuche, Shoppingtouren sind selbst bezahlt - denn wir sind nicht käuflich.

Praktischer Hinweis: Wenn Ihr in Rubriken suchen wollt, findet Ihr die weiter unten auf der Seite unter dem Stichwort Suchen und Finden!

 

Warum heisst gotorio Go to Rio? Weil wir über alle Orte schreiben - außer Rio.

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Entries in restaurants (12)

Dienstag
Mrz222011

"Well Being", Köln: Vegan gut sein

Rund um den Rudolfplatz in Köln fällt die Auswahl eines Restaurants normalerweise nicht schwer. Trotzdem laufen wir an diesem Abend vorbei an Italienern, Indern und sogar einem Currywurst-Restaurant. Aber irgendwie ist das alles nicht das, was wir suchen.

Zufällig stoßen wir in einer Nebenstraße auf das Souterrainlokal „Well Being“. Das unscheinbare Restaurant bietet ausschließlich vegetarische und vegane Küche an. Weil an diesem Abend problemlos auf Fleisch verzichtet werden kann - und wir zugegeben auch neugierig sind - treten wir ein.

Hell ist es. Einfach und auch ein bisschen funktional eingerichtet: Laminat, weiße Wände, Tische und Stühle. Kleine Nischen oder Wände sorgen für die gewünschte Privatsphäre. Wir nehmen gleich vorne am Fenster einen Tisch.

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Montag
Jul122010

"The Next Restaurant", Chicago - Essen mit Vorverkauf

Zu den merkwürdigeren Abendessen meines Lebens zählt ein Besuch im New Yorker Themenrestaurant “Mars 2112”. Dort soll sich der Gast fühlen wie ein einem Science-Fiction-Film: Er reist zum Mars um dort zu speisen. 


(Foto: Mars2112)

Leider hat man eher das Gefühl in einem B- bis C-Movie zu sein, die Kulissen sind so lala, die herumlaufenden Außerirdischen schlechter geschminkt als die Besucher eine Star-Trek-Convention in der Provinz. Das Essen - war ganz OK. Vielleicht hat sich ja etwas getan, das ganze ist schon 10 Jahre her - das Restaurant existiert aber noch. 

Das deutet darauf hin, dass da eine Marktlücke ist. Der Restaurantbesuch nicht als Gaumen-Erlebnis, sondern als Gesamtwerk (ich vermeide mal das Wort Kunst). Eine Zeit lang liefen ja auch Varieté-Restaurants gut wie “Pomp Duck & Circumstance”, Krimi-Dinner sind inzwischen quer durch die Republik auffindbar. 

Letztere, die Zelt-Lokale und Schauspiel-Essen, haben in Sachen Kalkulation einen großen Vorteil. Sie verkaufen Plätze wie sonst Theater oder Konzerte oder Fußball-Vereine: Der Platz wird fest gekauft, gezahlt wird deutlich vor dem Erlebnis-Abend. Das macht die Kalkulation einfacher: Es gibt keine Gäste mehr, die gar nicht oder kurz vorher erst absagen. 

In Chicago hat das die Macher des viel gelobten Restaurants “Alinea” grübeln lassen. Und so kündigen sie das “Next Restaurant” an - ein Lokal mit Vorverkauf. 

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Mittwoch
Feb242010

"Instructables Restaurant", Amsterdam: Ich mache mein Lokal, widdewidde wie es mir gefällt

Open Source ist toll. Im Softwarebereich. Alles offen legen, so dass jeder Kundige mitmachen kann.

Aber im Restaurant-Bereich?

So bizarr es klingt: In Amsterdam gibt es das erste Open-Source-Lokal, das “Instructables Restaurant”. Alles dort kann nachgebaut werden - vom Essen bis zu den Möbeln. Es gibt sogar einen Leitfaden, wie man sich sein eigenes “Instructables” nachbasteln kann.

 

Aber will ich das? Gute Küche umgibt auch immer etwas Geheimnisvolles. Will ich tatsächlich alles wissen?

Auf jeden Fall aber ist die Idee allein einen Besuch wert. Spätestens beim nächsten Picnic-Kongress mit einem Haufen Web-Leute. Sollte einer unserer Leser früher vorbeikommen, würden wir uns über einen Gastbeitrag natürlich sehr freuen.

Dienstag
Dez012009

Ein paar Worte zum Berliner "Borchardt"

Es gibt Restaurants, an denen scheiden sich die Geister wie sonst selten. Und anscheinend liegen sie verdammt häufig in der Hauptstadt. Das “Grill Royal” ist so ein Fall. OKes Essen, desaströser Service - und doch fanden sich bei der Diskussion hier Menschen, die meinten, das sei eben so.

Ähnlich geht es dem “Borchardt”. Die einen meckern über mittelmäßiges Essen, unhöfliche Kellner, schlechte Luft und hohe Lautstärke - der Laden sei unmöglich.

Und hier können wir uns nicht anschließen. Sicher, das “Borchardt” ist nicht der Himmel der Kochkunst. Aber es gib gutes, teilweise sehr gutes Essen zu einem höchst vernünftigen Preis (zumindest, wenn man aus Düsseldorf kommt und rheinische Preise gewöhnt ist). Jüngst aßen wir die Gans - sie war wirklich, wirklich gut.

Auch sind wir noch nie unhöflich behandelt worden. Der chronisch überforderte Servicechef entschuldigt sich eher zu oft dafür, dass wir trotz Reservierung eine halbe Stunde warten müssen. Die Kellner sind zwar zackig drauf und manchmal chaotisch - angepampt aber wurden wir noch nie.

Einstellen muss man sich allerdings darauf, dass Romantik nicht das Ding des “Borchardt” ist. Es ist halt laut, weil der Schall Pingpong mit den hohen Wänden spielt - das erinnert uns atmosphärisch an unser geliebtes “Roberts Bistro”.

Entschädigt wird man durch die Gäste. Zum Beispiel den tuntigen Anfangzwanziger mit den Manga-Comic-artig mit einem Tuch hochgebundenen Haaren, der Louis-Vuitton-Tasche und dem Lidschatten. Leute gucken macht durchaus Spaß im “Borchardt”. Denn gerade die Größen der Wirtschaft sind oft hier, an unserem Abend saßen ein paar Tische weiter Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und sein Kommunikationschef Stephan Baron, nur eine Schale Austern störte ihr intensives Gespräch.

Nein, wir können nichts wirklich Negatives über das “Borchardt” sagen. Es ist ein Restaurant, wie es eine Hauptstadt braucht - im absolut positiven Sinne. Nur eine Homepage, die scheint ihm noch zu fehlen. Aber das hat ja auch etwas.

Borchardt
Französische Str. 47
10117 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 818 862 62


Mittwoch
Nov252009

"Landhaus St. Urban": Augen auf, liebe Michelins

Spätsommer, ich bin unterwegs mit zwei Freunden aus meinem Jazztrio um die einschlägigen Winzer zu besuchen, schon Mittags einen kleinen Hochgewächsrausch zu haben und auf gemütlichen Mosel-Cafeterassen in der von den Schieferhängen reflektierten Wärme zu sitzen. Beim anschliessenden Spaziergang freut man sich auf den Besuch in ein paar Tagen beim “Sonora”, die ja wieder ihre drei Sterne verteidigt haben.

Untergekommen sind wir in einem kleinen Idyll, dass keiner von uns bis dahin kannte, ein Hotel mit Restaurant, in dem wir vorzüglich empfangen werden. Keine große Lobby, alles im klassischen Landhausstil, sehr schick und sehr gepflegt aber alles andere als unangenehm prätentiös oder gar imposant. Die Zimmer fallen sofort angenehm auf durch schön, individuelle Gestaltung (es gibt für jedes Zimmer ein Motto), der Service ist aus einem Guß, sehr persönlich und trotzdem einem sehr hohen Niveau entsprechend. Wir fühlen uns auf Anhieb ausgesprochen wohl, ja, auf seltsame Weise ein bisschen heimelig und familiär. Ohne es bemerkt zu haben, sind wir nämlich in einem kleinen endemischen Kulinarium gelandet, der seine ganz eigene Magie hat: Das “Landhaus St. Urban” von Harald und Ruth Rüssel in Naurath, bei Trier.

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