Werbung

Kontakt zu Gotorio
Über Go to Rio

GotoRio  ist die etwas andere Reiseseite im Internet. Sie steht für subjektive Eindrücke und Erlebnisse, und wir, die Autoren, stehen mit unserem Namen zu dem, was wir schreiben. Reisen, Restaurantbesuche, Shoppingtouren sind selbst bezahlt - denn wir sind nicht käuflich.

Praktischer Hinweis: Wenn Ihr in Rubriken suchen wollt, findet Ihr die weiter unten auf der Seite unter dem Stichwort Suchen und Finden!

 

Warum heisst gotorio Go to Rio? Weil wir über alle Orte schreiben - außer Rio.

Werbung
This area does not yet contain any content.
Neueste Kommentare
Suchen und Finden
Navigation
Login

Entries in Tim Mälzer (1)

Montag
Feb292016

"Hausmann's", Düsseldorf: Respekt, Tim Mälzer

Tim Mälzer kommt nach Düsseldorf. Diese Meldung, medial ausgegeben Anfang vergangenen Jahres, interessierte uns exakt überhaupt nicht. Denn Mälzer, das war für uns der Fernsehkoch, der versucht wie Jamie Oliver zu sein und ansonsten eher Mittelmäßigkeit produzieret, die möglichst wenigen Menschen weh tun soll. 

Und für diese Einstellung müssen wir Abbitte leisten.

Denn schon beim ersten Besuch in Mälzers Heimatküche-Konzept “Hausmann’s” fiel uns gepflegt die Kinnlade runter. Nicht wegen des Ambientes – das bewegt sich im alltäglich-aktuellen Stil des “modernen Brauhaus” – sondern wegen der Küche. 

Das “Hausmann’s” serviert Klassiker mit leichtem Turbo. Das halbe Grillhähnchen, beispielsweise, ist wunderbar frisch und zitronig. Dazu gibt es hoch aromatische Möhren, angerichtet wie es in deutlich gehobeneren Lokalen als bemerkenswert appetitlich empfunden würde. 

Oder ein Sandwich mit Pulled Pork, herrlich zart ist das Fleisch. Der geräucherte Zander, leicht angewärmt, begeistert ebenso wie die Wirtshausfrikadelle. Und dazu gibt es – erst- und bisher in dem Maß auch einmalig in Düsseldorf – rund 30 Craft Biere. 

Allerdings: Das “Hausmann’s” hat auch Kriitiker. Die klagen über zu hohe Preise bei zu kleinen Portionen. Ganz falsch ist das nicht: Gerade mittags sind die Teller nicht gerade üppig befüllt. Und am Abend kommt die halbe Ente mit in Orangencurry geschmortem Chicorée und Kartoffelwaffeln auf 33,50 Euro, ein Wallerfilet mit Senfsoße auf 21,50. 

Doch vielleicht kollidiert hier auch die alte Betrachtung eines Brauhauses, in dem es vor allem darum geht, sich vollzustopfen um den Verdauungsschnapps zu rechtfertigen, mit der Idee einer zeitgemäßen Heimatküche. Und bei der geht es nun mal leichter und hochwertiger zu. 

Und zumindest die Düsseldorfer scheinen sich nicht abschrecken zu lassen: Am Abend ist im “Hausmann’s” eine Reservierung eine gute Idee – oft ist es proppevoll. Und angeblich wird demnächst erweitert: Auf der anderen Seite der Gasse steht schon länger ein Lokal leer. 

Es zu füllen dürfte nicht so schwer sein, denn noch einmal müssen wir Abbitte leisten: dem Fernseh-Mälzer. Auch den fanden wir eher uninteressant. Doch dann kam “Kitchen Impossible”, ein Stück Qualitätsfernsehen auf (ja, ehrlich) Vox, das wir unseren Lesern dringend ans Herz legen möchten. Alles weitere lesen Sie auf Indiskretion Ehrensache. 

“Hausmann’s”
Hafenstraße 9
40213 Düsseldorf
Tel.: +49 211 261 012 10

WERBUNG: